Ratgeber · Preisgestaltung
Kinderpreise in der Ferienwohnung: So wird dein Preismodell mit Smoobu wirklich buchbar
Warum ein einziger Nachtpreis Familien vergrault
Wer an Familien vermietet — und das ist im Alpenraum, an der See und überall dort, wo Ferienwohnungen groß geschnitten sind, die wichtigste Zielgruppe —, kennt das Dilemma: Der Preis pro Wohnung ist für ein Paar zu hoch oder für die fünfköpfige Familie zu niedrig. Deshalb rechnen viele Häuser seit jeher pro Person ab, mit einem gestaffelten Kinderpreis: Erwachsene zahlen voll, Schulkinder ermäßigt, Kleinkinder schlafen gratis im Beistellbett.
Dieses Modell ist nicht nur Tradition, es ist kluge Preispsychologie. Eine Familie vergleicht Angebote sehr genau — und empfindet es schlicht als unfair, für ein zweijähriges Kind denselben Aufschlag zu zahlen wie für einen Erwachsenen. Ein sichtbarer Kinderpreis signalisiert: Hier sind Familien einkalkuliert, nicht nur geduldet. Umgekehrt gilt: Wer nur einen Pauschalpreis „bis 4 Personen“ anbietet, verschenkt bei jedem Paar bares Geld, das die Wohnung allein belegt.
Was Smoobu kann — und wo der Standardfall endet
Vorweg: Smoobu ist ein hervorragender Channel-Manager. Kalender-Synchronisation, Portal-Anbindung, Gästekommunikation — dafür ist es gebaut, und das macht es zuverlässig. Beim Buchungstool für die eigene Website deckt Smoobu den Standardfall ab: ein Nachtpreis, optional ein Aufschlag je zusätzlichem Gast ab einer bestimmten Personenzahl.
Was dieses Modell nicht kennt, ist die Altersdimension: Kinder-Altersgruppen mit eigenem Preis sind nicht vorgesehen — ein Kind zählt als Gast wie jeder andere. Für die meisten Unterkünfte reicht das völlig. Wer aber pro Person nach Alter abrechnet, behilft sich in der Praxis mit Umwegen — und jeder davon kostet Buchungen:
- „Preis auf Anfrage“: Die Familie soll anrufen oder mailen. Ein Teil tut das. Der größere Teil bucht dort, wo der Endpreis sofort steht — meist auf dem Portal, mit Provision.
- Kinder zahlen wie Erwachsene: Der Gesamtpreis wirkt für Familien zu hoch, die wichtigste Zielgruppe springt ab.
- Pauschale „bis X Personen“: Paare zahlen denselben Preis wie Großfamilien — Umsatz verschenkt und trotzdem kein fairer Familienpreis.
- Nachträgliche Korrektur: Die Familie bucht zum Erwachsenenpreis, der Vermieter erstattet manuell. Funktioniert, wirkt aber unprofessionell — und die Buchungsstrecke zeigt bis zuletzt einen falschen, zu hohen Preis.
So bildest du Kinderpreise nach Altersgruppen ab
BineBoost ist eine Buchungsmaschine, die sich per API-Schlüssel mit deinem Smoobu-Konto verbindet und die Preislogik übernimmt, die das Standard-Widget nicht kennt. Das Kinderpreis-Modell dahinter ist bewusst einfach:
- Der Smoobu-Nachtpreis bleibt die Basis — er gilt als Preis für die Standardbelegung (meist 2 Erwachsene). Deine Preispflege in Smoobu ändert sich nicht, Saisonpreise und Rabatte laufen weiter wie bisher.
- Darauf legst du bis zu vier Kinder-Altersgruppen mit eigenem Preis je Kind und Nacht — zum Beispiel 3–9 Jahre: 25 €, 10–15 Jahre: 40 €.
- 0 € ist ausdrücklich erlaubt: Eine Gruppe „0–2 Jahre: 0 €“ heißt Kleinkinder übernachten kostenfrei — und zählen auch nicht als Zusatzgast im Belegungsaufpreis.
- Optional ergänzt du eine Einzelbelegungs-Anpassung: Reist nur ein Erwachsener an, wird der Nachtpreis um einen festen Betrag gesenkt (z. B. −60 €/Nacht).
So sieht das in den Einstellungen aus — jede Zeile ist eine Altersgruppe, die Regel lässt sich je Unterkunft zuweisen:
Kinderpreise & Einzelbelegung
Der Smoobu-Nachtpreis gilt als Preis für die Standardbelegung (meist 2 Erwachsene). Kinder bekommen ihren eigenen Preis je Altersgruppe — und zählen dafür nicht mehr im Belegungsaufpreis.
„0“ bedeutet: kostenfrei — zählt auch nicht als Zusatzgast.
Was der Gast sieht: Alter zuerst, Preis sofort richtig
Der entscheidende Unterschied zu jedem Umweg: Die Buchungsstrecke fragt die Kinder nach Altersgruppen ab — direkt in der Gäste-Auswahl, bevor der erste Preis erscheint. Eine Familie mit einem Siebenjährigen und einem Baby wählt „2 Erwachsene, 1 Kind (3–9 J.), 1 Kind (0–2 J.)“ — und jeder angezeigte Preis ist von der ersten Sekunde an der tatsächliche Endpreis. Kein Sternchen, keine Überraschung an der Rezeption, keine nachträgliche Korrekturmail.
In der Preisübersicht steht jede Altersgruppe als eigene Zeile — für den Gast nachvollziehbar, für dich rechtssicher transparent:
+ Ortstaxe laut Gemeinde — Kinder sind dort automatisch befreit, sobald du Alters-Staffeln hinterlegt hast.
Rechne dein eigenes Modell durch
Trag deine Zahlen ein — der Rechner rechnet genauso, wie es später deine Buchungsstrecke tut: Nachtpreis für die Standardbelegung, Kinderpreise je Altersgruppe obendrauf, Kleinkinder frei, Aufschlag nur für zusätzliche Erwachsene.
Dein Preismodell
Die Altersgrenzen sind hier beispielhaft — in BineBoost legst du bis zu vier Gruppen mit frei wählbaren Grenzen an.
So sieht es der Gast
Genau diese Aufschlüsselung zeigt die Buchungsstrecke — und übergibt sie als einzelne Preisposten an Smoobu.
Und in Smoobu? Sauber aufgeschlüsselt, wie von Hand gebucht
Bucht die Familie, legt BineBoost die Reservierung über die offizielle Smoobu-API direkt in deinem Konto an — mit jedem Bestandteil als eigenem Preisposten: Übernachtungspreis, Kinder-Posten je Altersgruppe (z. B. „1× 3–9 J. à 25 €“), gegebenenfalls Belegungsaufpreis oder Einzelbelegungs-Abschlag, dazu Ortstaxe und Gebühren. Der Kalender blockiert sofort, die Synchronisation zu Booking.com, Airbnb & Co. läuft unverändert — und du siehst in Smoobu auf einen Blick, wie sich der Buchungswert zusammensetzt. Eine Provision fällt dabei nicht an.
Preismodelle im Vergleich
Bordmittel-Angaben nach bestem Wissen, Stand Juli 2026 — Details können sich ändern.
| Preisregel | Beispiel | Smoobu-Widget | BineBoost |
|---|---|---|---|
| Ein Nachtpreis je Belegung | 160 €/Nacht | ✓ | ✓ (aus Smoobu übernommen) |
| Aufschlag je zusätzlichem Gast | +20 € ab der 3. Person | ✓ ohne Altersbezug | ✓ auf Wunsch je Saison |
| Kinderpreis je Altersgruppe | 3–9 J.: 25 €/Nacht | Kind zählt als Gast | ✓ bis 4 Gruppen |
| Kleinkinder kostenfrei, ohne als Zusatzgast zu zählen | 0–2 J.: 0 € | zählt als Zusatzgast | ✓ |
| Einzelbelegungs-Abschlag | 1 Erwachsener: −60 €/Nacht | ein Preis je Belegung | ✓ |
| Ortstaxe mit Kinder-Befreiung nach Alter | ab 15 J.: 3 €/Nacht | pauschal, ohne Altersbezug | ✓ mehr dazu |
Ortstaxe, Frühstück & Co.: Kinder überall korrekt
Kinderpreise hören nicht beim Übernachtungspreis auf. Zwei Stellen, an denen das Alter ebenfalls zählt — und die dieselbe Gäste-Abfrage automatisch mitversorgt:
- Ortstaxe/Kurtaxe: In vielen Gemeinden sind Kinder bis 14 oder 15 Jahre befreit oder zahlen einen ermäßigten Satz. BineBoost kennt dafür eigene Alters-Staffeln je Gemeinde-Regel — die Taxe wird nur für die Gäste berechnet, die sie wirklich schulden. Wie du die Ortstaxe korrekt ausweist, liest du hier.
- Frühstück: Auch hier gibt es einen eigenen Kinderpreis — oder Kinder frühstücken kostenlos, während Erwachsene pro Person und Nacht zahlen.
Der Gast gibt die Alter einmal ein; Übernachtung, Taxe und Frühstück rechnen dann jeweils mit ihren eigenen Grenzen. Genau diese Verzahnung ist von Hand praktisch nicht fehlerfrei zu pflegen.
Praxis-Tipps für dein Kinderpreis-Modell
- Zwei bis drei Gruppen reichen. Bewährt: 0–2 Jahre frei, 3–9 Jahre ermäßigt, 10–15 Jahre etwas höher. Ab 16 gilt der Erwachsenenpreis — das versteht jeder Gast ohne Fußnote.
- Grenze „Erwachsener“ konsistent halten. Wenn deine Ortstaxe Erwachsene ab 15 zählt, sollte dein Übernachtungsmodell nicht ab 12 beginnen — sonst erklärt sich der Preis schwerer.
- „Kleinkinder gratis“ aktiv bewerben. Der Satz kostet dich fast nichts (Beistellbett), ist aber für junge Familien ein echtes Buchungsargument — auf der Website, im Portal-Inserat und in der Anfrage-Antwort.
- Beistellbett und Hochstuhl erwähnen. Ein 0-€-Preis wirkt noch besser, wenn klar ist, dass die Ausstattung mitgedacht ist.
- Einmal im Jahr nachrechnen. Wenn dein Nachtpreis steigt, sollten die Kinderpreise mitwachsen — sonst kippt das Verhältnis und Großfamilien werden unbeabsichtigt subventioniert.
Häufige Fragen
Kann das Smoobu-Buchungstool Kinderpreise nach Alter abbilden?
Nein — Stand Juli 2026 kennt es einen Nachtpreis je Belegung und optional einen Aufschlag je zusätzlichem Gast, aber keine Altersgruppen. Ein Kind zählt wie ein Erwachsener. Für altersgestaffelte Kinderpreise brauchst du einen Aufsatz auf die offizielle Smoobu-API wie BineBoost.
Wie mache ich Kleinkinder kostenlos, ohne dass sie als Zusatzgast zählen?
Lege eine Altersgruppe „0–2 Jahre“ mit 0 € an. Kinder dieser Gruppe übernachten kostenfrei und tauchen im Belegungsaufpreis nicht auf — in der Gäste-Abfrage und auf dem Meldeschein zählen sie natürlich trotzdem mit.
Wie viele Altersgruppen sind sinnvoll?
Bis zu vier sind möglich, zwei bis drei sind in der Praxis ideal. Mehr Staffeln machen die Preisliste schwerer lesbar, ohne spürbar mehr Umsatz zu bringen.
Landet die Buchung mit Kinderpreisen sauber in Smoobu?
Ja. Die Reservierung wird über die offizielle API mit einzelnen Preisposten angelegt — Übernachtung, Kinder-Posten je Gruppe, Aufschläge, Ortstaxe, Gebühren. Kalender und Portal-Synchronisation laufen wie gewohnt.
Funktioniert das zusammen mit der Ortstaxe-Befreiung für Kinder?
Ja — Ortstaxe und Übernachtungspreis haben getrennte Alters-Staffeln, die aus derselben Gäste-Abfrage gespeist werden. Kinder können also beim Übernachten ermäßigt und bei der Taxe komplett befreit sein.
Was kostet das?
BineBoost kostet ab 9 €/Monat für die erste Unterkunft, jede weitere ist günstiger — alle Preisregeln inklusive, keine Provision pro Buchung. Testen ist 7 Tage kostenlos und endet automatisch.
Dein Preismodell. Deine Website. Direkt buchbar.
BineBoost verbindet sich in zwei Minuten per API-Schlüssel mit Smoobu und macht Kinderpreise, Ortstaxe-Staffeln und Belegungsaufpreise online buchbar — im Design deiner Website, ohne Provision.
7 Tage kostenlos testen Live-Demo ansehenKeine Kreditkarte nötig — die Testphase endet automatisch.