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Auslastungsrechner für Ferienwohnungen

Auslastung, Jahresumsatz und Umsatz je verfügbarer Nacht in einem Durchgang, inklusive der Frage, die wirklich zählt: Was bringen fünf Prozentpunkte mehr?

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Auslastung
Vermietbare Nächte gesamt-
Umsatz aus Übernachtung-
Umsatz je verfügbarer Nacht-
Leerstand-
5 Prozentpunkte mehr Auslastung bringen - zusätzlichen Umsatz im Jahr.
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So rechnest du richtig

Auslastung = gebuchte Nächte ÷ vermietbare Nächte × 100

Der häufigste Fehler steckt im Nenner. Wer nur von Mai bis Oktober vermietet, aber trotzdem durch 365 teilt, kommt rechnerisch nie über 50 % und hält seine Vermietung für schlechter, als sie ist. Vermietbare Nächte sind nur die, die du wirklich anbietest. Eigennutzung, Renovierung und bewusste Sperrzeiten gehören nicht hinein.

Zweite Stolperfalle: Bei mehreren Unterkünften müssen die gebuchten Nächte aller Objekte gegen die vermietbaren Nächte aller Objekte gerechnet werden. Der Rechner oben macht genau das.

Was ist eine gute Auslastung?

Richtwerte aus der Praxis: Je nach Lage, Objektgröße und Saisonalität weichen sie deutlich ab.

AuslastungEinordnungTypisch für
unter 35 %Luft nach obenneue Objekte, schwache Sichtbarkeit, zu starre Wechseltage
35 bis 50 %solide Basisausgeprägte Saisonlagen mit ganzjähriger Rechnung
50 bis 70 %gutetablierte Objekte mit Stammgästen und mehreren Kanälen
über 70 %sehr gutStädte, ganzjährige Nachfrage oder ein zu niedriger Preis
Wichtig: Eine hohe Auslastung allein ist kein Erfolg. Wer den Preis genug senkt, füllt jeden Kalender. Aussagekräftig ist erst der Umsatz je verfügbarer Nacht (RevPAR): Er verrechnet Auslastung und Preis miteinander. Eine Unterkunft mit 50 % zu 200 € schlägt eine mit 80 % zu 100 €.

Auslastung erhöhen, ohne den Preis zu senken

  1. Kurze Lücken gezielt füllen. Zwischen zwei Buchungen bleiben oft zwei bis vier Nächte übrig, die am Mindestaufenthalt scheitern. Wer ihn für genau diese Lücke vorübergehend senkt, verkauft sie häufig noch.
  2. Wechseltage in der Nebensaison lockern. Ein starres „nur samstags“ kostet außerhalb der Hochsaison mehr Buchungen, als es Reinigungsaufwand spart.
  3. Auf der eigenen Website buchbar sein. Anfrageformulare verlieren die Gäste, die sofort buchen wollen, und genau die sind provisionsfrei.
  4. Frühere Gäste erinnern. Die günstigste Buchung ist die von jemandem, der schon einmal da war.
  5. Mindestaufenthalt erklären statt blockieren. Wer statt „ausgebucht“ einen passenden Alternativzeitraum vorgeschlagen bekommt, springt seltener ab.

Häufige Fragen

Wie berechnet man die Auslastung einer Ferienwohnung?

Auslastung = gebuchte Nächte geteilt durch vermietbare Nächte, mal 100. Entscheidend ist der Nenner: Wer nur in der Saison vermietet, rechnet mit den tatsächlich angebotenen Nächten, nicht mit 365. Eigennutzung und bewusste Sperrzeiten gehören ebenfalls nicht in die vermietbaren Nächte, sonst sieht die Auslastung künstlich schlecht aus.

Was ist eine gute Auslastung für eine Ferienwohnung?

Als Richtwert gelten 50 bis 60 Prozent bei ganzjähriger Vermietung als solide, 70 Prozent und mehr als sehr gut. In ausgeprägten Saisonlagen wie Bergen oder Küste liegt die Jahresauslastung oft niedriger, dafür ist die Saisonauslastung sehr hoch. Die Zahl allein sagt wenig: Erst zusammen mit dem Preis ergibt sich ein Bild.

Was ist RevPAR bei Ferienwohnungen?

RevPAR steht für Umsatz je verfügbarer Nacht (Revenue per Available Night). Er verrechnet Auslastung und Durchschnittspreis zu einer Kennzahl und zeigt, wie ertragreich eine Unterkunft wirklich ist. Eine Unterkunft mit 50 Prozent Auslastung zu 200 Euro erwirtschaftet mehr als eine mit 80 Prozent zu 100 Euro.

Wie verbessere ich die Auslastung ohne Preissenkung?

Am wirksamsten sind kurze Lücken zwischen Buchungen: Wer den Mindestaufenthalt für eine drei Nächte lange Lücke vorübergehend senkt, füllt sie oft noch. Ebenso helfen flexible An- und Abreisetage in der Nebensaison, eine buchbare eigene Website statt Anfrageformular und frühzeitige Erinnerungen an frühere Gäste.

Lücken sehen, bevor sie teuer werden

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